WAS ELTERN üBER DIE HASENPEST WISSEN SOLLTEN – UND WIE MAN SICH SCHüTZT

Die Hasenpest klingt erst einmal beunruhigend – vor allem für Familien, die viel draußen unterwegs sind. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das Risiko für Kinder deutlich senken.

Was ist die Hasenpest – kurz erklärt

Die Hasenpest ist eine Infektionskrankheit, die vor allem Hasen, Kaninchen und andere Nagetiere betrifft. In seltenen Fällen können sich auch Menschen anstecken. Wichtig für Eltern: Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist bislang nicht bekannt.

Wie kommt es zur Ansteckung?

Menschen infizieren sich meist durch direkten Kontakt mit wilden Tieren. Für Familien relevant sind vor allem:

  • das Anfassen kranker oder toter Tiere
  • Zecken- oder Insektenstiche
  • in der Natur verunreinigtes Wasser (z. B. aus Bächen oder Brunnen)

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Woran würden Eltern eine Erkrankung erkennen?

Die Beschwerden ähneln oft einer starken Erkältung oder Grippe: Fieber, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Manchmal kommen geschwollene Lymphknoten dazu. Wichtig: Treten solche Symptome nach einem Tierkontakt oder Insektenstich auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

So schützen Eltern ihre Kinder vor der Hasenpest

Mit diesen Maßnahmen seid ihr auf der sicheren Seite:

  • Wildtiere nicht anfassen! Kinder sollten lernen: Auch süß aussehende Hasen oder Kaninchen bitte nicht streicheln – schon gar nicht, wenn sie krank oder tot wirken.
  • Hände waschen nicht vergessen: Nach dem Spielen draußen immer gründlich Hände waschen – besonders vor dem Essen.
  • Zeckenschutz ernst nehmen: Lange Kleidung, geschlossene Schuhe und ggf. Zeckenschutzmittel helfen. Nach Ausflügen den Körper gründlich absuchen.
  • Kein Wasser aus Bächen oder Pfützen trinken! Auch neugierige Kinder sollten wissen: Getrunken wird nur sauberes Leitungs- oder abgekochtes Wasser.
  • Haustiere im Blick behalten: Hunde sollten tote Tiere nicht apportieren oder beschnuppern.

Was tun bei Verdacht?

Besteht der Verdacht auf eine Infektion, ist ein früher Arztbesuch wichtig. Die Erkrankung lässt sich gut behandeln – vor allem, wenn sie früh erkannt wird. Eine Isolation ist nicht nötig.

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2026-04-29T12:20:56Z